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Aktien als Geldanlage - so steigern Sie Ihre Rendite deutlich

...oder warum Money Management und Stopp-Loss Order von großer Bedeutung sind.

 

Würden Sie ein Auto ohne funktionierende Bremsen fahren?! Warum agieren Sie beim Aktienkauf dann anders?

 

Setzen Sie die Bremsen des Autos am besten gleich mit den Stopps beim Aktienkauf. Wie bei Ihrem Auto können die Stopps für ein sanftes und kontrolliertes „Bremsmanöver“ sorgen, um nach und nach Gewinne zu sichern.

Aber auch oder vor allem in einer unerwarteten Gefahrensituation kann Sie die „Vollbremsung“ vor einer Katastrophe, im schlimmsten Fall einem Totalschaden, bewahren. Ohne Stopps zu handeln bedeutet so viel wie sich in ein Auto zu setzen, Gas zu geben und zu hoffen, dass das Auto im richtigen Moment von selbst ausrollt und zum Stehen kommt. 

 

Was sind Stopps eigentlich

Stopp-Loss Order, umgangssprachlich Stopps, sind vom Anleger festgelegte Punkte, bei denen eine Kapitalanlage z.B. in Aktien wieder verkauft wird. Dabei können diese Stopps sukzessive Gewinne sichern oder aber Verluste begrenzen. Bereits beim Einstieg in eine Aktie sollte die Strategie und damit auch die Stopps festgelegt werden. 

Aus unserer Sicht sind Stopps einer der wichtigsten Punkte bei einem Investment. Ohne sie zu handeln kann hoch riskant sein, zu schmerzlichen Verlusten führen und ist im Prinzip fahrlässig. Allerdings ist auch klar, dass diese Art des Risikomanagements bei einem Großteil der Anleger völlig unbekannt ist. In der Regel setzen die meisten privaten Investoren auf ein diversifiziertes Portfolio oder einen dementsprechend strukturierten Fonds und denken, dass dem Risikomanagement dadurch Genüge getan sei - falsch gedacht. Die extremen Verluste im Jahr 2008 zeigen erneut, wie anfällige alle Aktien sind wenn der Gesamtmarkt fällt und das Marktumfeld eindeutig negativ ist. Eine Aufteilung des Kapitals auf mehrere Aktien, auch nach Ländern, bringt dabei keine Sicherheit. 


Wie wende ich Stopps richtig an

Eine feste Regel oder Formel gibt es dabei nicht, da die Stopp-Strategie stark von der Art zu handeln und der Risikoneigung des Anlegers abhängt. Bei langfristig orientierten Depots mit mehreren Werten und geringerer Gewichtung der Einzelwerte können die Stopps weiter weg gelegt werden, um der Aktie Platz für kleine Korrekturen zu lassen. Bei einem eher kurzfristig orientierten Tradingansatz mit höherer Gewichtung sollten die Stopps hingegen relativ knapp gesetzt werden, um den Verlust schnell zu begrenzen. Die konkreten Stoppmarken müssen nach dem individuellen Handelsansatz festgelegt werden.


Warum sind Stopps von unschätzbarer Bedeutung

Tageschart S&P 500


(Stand: 03.05.2010, Quelle und mit freundlicher Genehmigung von eSignal.com)

Anhand des S&P 500 Charts wird deutlich, welchen starken Schwankungen die Aktienmärkte in den vergangenen 10 Jahren unterlegen waren. Im Gegensatz zu der Zeit davor kann sich der Anleger nicht ohne Weiteres auf langfristig steigende Kurse verlassen. Bei derartig negativen Entwicklungen werden sich auch nur wenige Aktien im Markt diesem Trend entziehen können. Insofern ist neben der Verlustbegrenzung auch eine Absicherung der Gewinne von großer Bedeutung. Das langfristige Chartbild der letzten 10 Jahre vieler Aktien ähnelt dem Verlauf des S&P 500. Ebenso wie hier ist die Gefahr bei den Einzelwerten groß, dass sich der Anleger auch langfristig noch in der Verlustzone befindet oder lediglich das Einstiegsniveau wieder erreichen konnte.

Auch wenn viele Investoren der Auswahl der „richtigen“ Aktien den höchsten Stellenwert beimessen, so ist das Management nach einem Einstieg von weitaus größerer Bedeutung und bringt die eigentliche Entscheidung darüber, ob ein Anleger langfristig wesentliche Gewinne erzielen und auch realisieren kann.


Mentaler Stopp vs. automatischer Stopp

Negative Meldungen über Goldman Sachs lösten am 16. April 2010 einen regelrechten Kurssturz aus. Neben der Tatsache, dass nach neusten Erkenntnissen ein Goldman Fonds fast seinen gesamten Wert verloren hatte, fiel vor allem eine Meldung stark ins Gewicht - die Anklage Goldmans durch die SEC wegen Betrugs. Es bedarf keines Fachwissens, um zu verstehen, dass eine derartige Meldung eine Verkaufswelle nach sich zieht.

An nur einem Tag fiel die Aktie von Goldman Sachs um mehr als 23 USD bzw. mehr als 12 Prozent. Und auch danach kam es zu weiteren Verlusten.

Tageschart Goldman Sachs (Symbol: GS)


(Stand: 03.05.2010, Quelle und mit freundlicher Genehmigung von eSignal.com)

Ein mentaler Stopp bedeutet, der Anleger setzt in Gedanken einen Punkt für den Verkauf fest, wenn der Kurs darunter fällt steigt er aus. Ein automatischer Stopp hingegen bedeutet, dass man sofort über den Broker eine Stopp-Loss Order in den Markt legt, welche bei einem bestimmten Punkt automatisch ausgeführt wird. Ein mentaler Stopp ist in jedem Fall besser als komplett ohne Stopps zu handeln aber das Beispiel Goldman Sachs zeigt, dass dies manchmal nicht ausreicht.
Wie bei Goldman Sachs kann es an einem einzigen Tag bzw. hier sogar innerhalb von wenigen Minuten (siehe Intraday-Chart) zu extremen Verlusten kommen.

Intraday (5-Minuten-Chart)


(Stand: 03.05.2010, Quelle und mit freundlicher Genehmigung von eSignal.com)

Der vorherige Chartverlauf lässt keinerlei Schlüsse auf diesen Einbruch zu und nur Insider konnten von der angebahnten Klage wissen. Wie können Sie sich als Privatanleger also vor solchen Situationen schützen? Die Antwort sind schlicht und ergreifend Stopp-Loss Order. Und bedenken Sie bitte eine Sache, derartige Einbrüche können jede Aktie treffen. Egal wie gut oder stabil eine Bewegung aussehen mag. Eine negative Meldung reicht manchmal aus, um den Kurs binnen Minuten einbrechen zu lassen. Daher spricht sehr viel für einen automatischen Stopp, festgelegt über den Broker.

Mit den großen Gewinnern im Depot muss die eigentliche Performance gemacht werden. Es sollten nicht erst die vorangegangenen Verluste ausgeglichen werden müssen.

Doch zurück zum Management eines Investments - wie sollte auf Verluste reagiert werden? Für den Fall, dass sich eine Aktie nicht wie erwartet sondern konträr entwickelt, muss - um erhebliche Verluste zu vermeiden - ein Ausstieg erfolgen. Dies klingt im ersten Moment natürlich einleuchtend, stellt aber für die meisten Anleger ein Problem dar.

Dem entgegen steht nämlich die Psyche der allermeisten Investoren. Es ist in der Regel sehr schwer sich selbst einzugestehen, dass die getroffene Investmententscheidung falsch war, daraufhin auszusteigen und möglicherweise einen kleinen Verlust hinzunehmen. Die Psyche sagt, es sei besser, weiter in der Aktie investiert zu bleiben und zu hoffen (Glück!), dass sie doch noch steigt. Durch das Aussitzen von Verlusten kann das Portfolio stark dezimiert werden und bei sich neu bietenden Einstiegschancen steht weitaus weniger Kapital zur Verfügung.

Bei einem Verlust von beispielsweise 50% bedarf es einem Plus von 100% um gerade einmal wieder Pari zu sein! Mit einer konsequent angewendeten und sinnvollen Stoppstrategie kann dies nicht passieren. Es bedarf hierfür Geduld und Disziplin.

Mit einer Stoppstrategie wird man sicherlich öfter und teilweise auch unglücklich ausgestoppt, (d.h. beispielsweise, dass der Stoppkurs erreicht wird, eine Ausführung erfolgt und die Aktie danach wieder steigt), es spricht jedoch nichts dagegen mehrmals in eine gute Aktie mit positiver Dynamik einzusteigen. Von einer guten Aktie im Depot profitiert zwar das gesamte Portfolio, dennoch bedarf es nicht nur Glück, um überhaupt wieder die vorangegangenen Verluste auszugleichen. Deswegen ist es außerordentlich wichtig sich nicht bereits vorher „die Finger zu verbrennen“.

Um Sie erst gar nicht in diese psychologische Falle tappen zu lassen verfolgen wir in unseren Musterdepots eine strikte Strategie und geben genau an, wo und wann ein Einstieg erfolgen soll bzw. auch wann ein Ausstieg sinnvoll ist (Gewinnrealisierung oder Verlustbegrenzung)

Geduldig auf die passende Situation zu warten, konsequent mit knappen Stopps zu arbeiten und zu wissen, dass Gewinne nicht erzwungen werden können, ermöglicht ein langfristig erfolgreiches Handeln an der Börse!

Wenn Sie noch unsicher sind was das Management Ihrer Aktien angeht, laden wir Sie ein, eine erfolgreiche Strategie in unseren Musterdepots kennen zu lernen. Testen Sie unser Angebot jetzt kostenlos oder verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere Leistungen:

    

 

 

 



 
   
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